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Dresden früher und heute

Die sächsische Landeshauptstadt Dresden blickt auf eine wechselhafte Geschichte zurück. Aus archäologischen Ausgrabungen ist ersichtlich, das Dresden bereits in der Steinzeit besiedelt war. Urkundlich erwähnt wurde Dresden erstmals im Jahr 1206. Später entwickelte sich Dresden zur Residenzstadt für die sächsischen Kurfürste und Könige.

 

Im Dreißigjährigen Krieg hatte Dresden das Glück weder zerstört noch geplündert worden zu sein, durch Pest und Nahrungsmangel erlitt es jedoch großen wirtschaftlichen Schaden von dem es längere Zeit brauchte um sich zu erholen.

1745 wurde Dresden im österreichischen Erbfolgekrieg erstmals von Preußen erobert. Das zweite Mal wurde die Stadt im siebenjährigen Krieg 1756 von Preußen besetzt.

Die Völkerschlacht bei Leipzig im Jahre 1813 wurde durch vorhergende Schlachten die im Gebiet um Dresden ausgetragen wurden beeinflusst. Sachsen kämpfte damals auf französischer Seite und wurde auch durch die Franzosen besetzt.

Im Maiaufstand 1849 wurde der sächsische König Friedrich August der Zweite gezwungen die Stadt zu verlassen. Mithilfe preußischer Truppen konnte er jedoch die Stadt wieder einnehmen. Das restliche 19. Jahrhundert gelang es Dresden beziehungsweise Sachsen sich aus bewaffneten Konflikten und Kriegen rauszuhalten. Auch im Ersten Weltkrieg blieb Dresden komplett von Kampfhandlungen verschont

Dieses Glück blieb Dresden jedoch im Zweiten Weltkrieg nicht treu. Durch großangelegte Angriffswellen der Amerikaner und Briten im Februar 1945 wurden 25000 bis 30000 Menschen getötet und über 60 Prozent der Stadt zerstört.

Im DDR-Sozialismus wurde Dresden teilweise im sozialistischen Stil renoviert, ein Großteil der Ruinen wurde niedergerissen oder gesprengt, so zum Beispiel die Sophienkirche. Ohne Rücksicht auf das historische Stadtbild wurde das Zentrum in sozialistischer Bauweise gestaltet.

Im Jahr 1989 kam es zu Großdemonstrationen, mehr als 20.000 Menschen zogen durch Dresden und demonstrierten für Meinungs- sowie Reisefreiheit.

Seit der Wende wurden viele Gebäude in Dresden mithilfe von Steuergeldern restauriert. Beim Jahrhunderthochwasser von 2002 wurde Dresden schwer in Mitleidenschaft gezogen, die Restaurierung dauert teilweise bis heute an.

Dresden ist für Touristen vor allem wegen seiner Kunst- und Kulturschätze die international hohes Ansehen genießen beliebt. Wertvolle Kunstsammlungen, Bauwerke aus allen Epochen und kulturelle Veranstaltungen machen Dresden zu einer Kulturmetropole Deutschlands.

Durch verschiedene Großereignisse (wie beispielsweise der Kunstpreis der Landeshauptstadt Dresden) besuchen jährlich viele Touristen die sächsiche Landeshauptstadt, wer abseits der Hotels eine komfortable und exklusive Übernachtungsmöglichkeit sucht, ist mit einem Ferienhaus gut beraten.

Kultur in Dresden

Wer in Dresden auf Kulturreise ist, wird nicht enttäuscht werden. Weltberühmte Theater oder Opernhäuser wie die Semperoper (erbaut 1841) laden zum Kulturgenuß ein. Schon Richard Wagner oder Richard Strauß wurden hier uraufgeführt. Ebenfalls in der Semperoper untergebracht ist die Sächsische Staatskapelle. Auch die kleine Kammerbühne der Semperoper, die sogenantne „Kleine Szene“ ist auf jeden Fall einen Besuch wert.

Im Staatsschauspiel Dresden ist das „Große Haus“ das größte Theater Dresdens untergebracht. Eine Vielzahl weiterer Bühnen wie das „Kleine Haus“, der Theaterkahn (eine Bühne auf einem Elbschiff) und andere warten darauf besucht zu werden. Ebenso gibt es eine Vielzahl von Museen, wie das Landesmuseum für Vorgeschichte, das Museum für Mineralogie und Geologie, das Museum für Tierkunde, das Museum für Völkerkunde, die Sammlungen und der Kunstbesitz der TU Dresden oder das Verkehrsmuseum Dresden laden den interessierten Besucher zum Entdecken ein. Da man dies natürlich nicht alles an einem Tag besichtigen kann, empfiehlt sich das Buchen einer Ferienwohnung Dresden.

Dresden ist eine der Kulturmetropolen Deutschlands und kann überdies noch mit einer interessanten und wechselvollen Geschiche beeindrucken, auf jeden Fall sollte man die Stadt an der Elbe einmal besucht haben.

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