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Knackige Kälte

Es ist soweit, die Heizungen in deutschen Wohnstuben laufen wieder auf Hochtouren. In den nächsten Tagen soll schon der erste Schnee fallen und gerade die Bewohner der sächsischen Landeshauptstadt müssen sich auf einen knackig kalten Winter einrichten.

Die Wissenschaft hat…

Gerade erst ließ das Kieler Institut GEOMAR für Klimaforschung vermelden, dass man sich in Deutschland und Mitteleuropa künftig auf kältere Winter einrichten muss. Denn das Abschmelzen des polaren Eises hat den Effekt, dass die Eisdecke, die bisher isolierend auf den eiskalten Wassermassen gelegen hat und den Austausch mit den wärmeren Luftmassen darüber bisher verhindert hat. Verschwindet die Eisdecke nun wird dieser Austausch möglich und die Winde die durch die wesentlich kältere Luft über den Polen in Bewegung kommen werden gen wärmerem Festland in Mitteleuropa und damit auch gen Deutschland wehen. Die Höhenlage der Landeshauptstadt wird die Temperaturen weiter abkühlen und für reichlich Schnee, Eis und weiße Weihnachten wäre damit gesorgt.

Weiß und grausam

Diese Meldungen klingen in Hinblick auf weiße Pracht und Atemwolken vor dem Mund bei Spaziergängen bei Vollmond in klirrender Kälte und wunderschöner Winterlandschaft erstmal ganz schön. Jedoch könnte die zunehmende Abkühlung des Klimas im Winter zu einem Problem werden, insbesondere bei zunehmender Energieknappheit. Eine große Bedeutung kommt daher Bauweisen mit energiesparenden Heizsystemen wie Wand- oder Bodenheizung zu und vor allem eine guten und effizienten Wärmedämmung des Hauses. Alle Bauherren sollten an die zukünftigen Veränderungen des Wetters schon jetzt denken und die konstanten Minusgrade einplanen. Nur dann sind sie vor einer bösen Überraschung bezüglich ihres Geldbeutels oder auch ihrer Wohnzimmertemperatur geschützt.

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